Seminar-Modul SC 2: "Einfluss und Wandel"
oder: Manchmal ist es wie zaubern.

Ein guter Rapport alleine reicht nicht aus, man muss ihn auch halten können. Und Vertrauen kann man nicht einklagen, man muss es sich verdienen.
Erst wenn der Rapport stabil ist, haben wir als Coach die Erlaubnis unseres Klienten, mit ihm in Richtung einer von ihm gewünschten Veränderung zu arbeiten. In dieser Ausbildungswoche wird Ihr Methodenkoffer weiter gefüllt, denn wenn man nur einen Hammer hat, sieht alles aus wie ein Nagel.

Ausbildungsinhalte des Seminars:
* Methoden der Einflussnahme
* Lösungsorientiertes Arbeiten
* Aufstellungen mit Symbolen
* Das Innere Team
* Der Prozess der "Wunderfrage"
* Fragetechniken im Coachingprozess
* Einführung in die Strukturaufstellungen

Es gibt viele Methoden, jemanden zu beeinflussen. Wir werden die für ein Coaching wirkunsvollsten an Hand zahlreicher Beispiele einüben.
Die paradox-provokative
Die Hypnotisch-suggestive

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Jeder Mensch erfährt seine Welt auf der ihm eigenen Art und Weise. Jeder hat seine eigene Landkarte der Welt im Kopf. Wichtig ist daher für einen Coach, zu erkennen, wie sein Klient seine Welt erfährt. Erst dann kann er auf ihn eingehen und verstehen.

* Provokatives Coaching:
Beim humorvoll-provokativen Vorgehen bekommt die Stärkung der Eigenverant-wortung des Klienten besonderes Gewicht. Er wird nicht als hilfloses Opfer gesehen, das geheilt werden muss, sondern als mündiger, selbstverantwortlicher Partner.
Der Provokative Stil fördert das spielerische Element im Coaching und stärkt den Mut des Coaches zu ungewöhnlichen Reaktionen und sein Selbstvertrauen in die eigene Intuition. Der Coach setzt seine natürlichen Reaktionen auf die Klienten, die er bisher distanziert zurückgehalten hat, nun im Sinne des Prozesses ein. Ohne die traditionellen Verständnisfloskeln wird so auf ganz andere Weise und viel überzeugender Empathie und Wohlwollen vermittelt. Das erhöht die Freude an der Arbeit und die Effektivität des Coaches.

* Die Aufstellungsarbeit:
Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis werden wir die Kenntnisse über Aufstellungen vertiefen, aber auch hier können eigene Aufstellungen durchgeführt werden. Im Laufe dieser Studieneinheit werden wir uns ebenfalls mit Aufstellungen von Organisationen an Hand von Fallbeispielen aus der Praxis beschäftigen.

* Die Arbeit mit dem Inneren Team
Aufstellungen zum Inneren Team können auch im Einzelsetting zwischen Coach und Coachee zum Einsatz kommen. Während die „echten“ Stellvertreter vom Aufstellungsleiter befragt, direkt über ihr Befinden Auskunft geben können, schlüpft der Ratsuchende im Einzelcoaching selbst in die Rollen der Teilpersönlichkeiten, fühlt sich in die „Reinform“ der Emotionen und Gedankenwelten dieser ein und spricht auch für sie.

* Konfliktmanagement:
Coachs werden immer wieder gefragt, wenn es um Mediation geht.
Mediation ist das Schlichten von Konflikten in der Privat- oder Berufswelt. In diesem Seminar werden unterschiedliche Lösungswege, Konflikte zu bearbeiten, gezeigt und auch eingeübt.
Ein guter Mediator benötigt besonders viel Fingerspitzengefühl, eine genaue Beobachtung und die Fähigkeit, den Rapport zu allen Beteiligten halten zu können.

* Arbeit mit dem Tetralemma
Das Tetralemma findet seinen Ursprung in der traditionellen indischen Logik (Sanskrit: catuskoti) was übersetzt auf deutsch soviel wie „Vierkant“ heißt. Damals wurde das Tetralemma in der Justiz eingesetzt. Der Richter nahm dieses Tool um die möglichen Standpunkte der Streitparteien in Kategorien einzuteilen. Er hatte somit die Möglichkeit EINER Partei recht zu geben, der ANDEREN Partei zu recht geben, BEIDEN oder auch KEINER VON BEIDEN.

* Fallbeispiele Coaching
In Kleingruppen, im Forum und jedes Mal mit ausführlichem Feedback.